Ich durfte für den Reprint des Kirmesklassikers von Herbert König das Nachwort beisteuern. Das Buch "Das Dresdner Vogelschießen" ist eine der ersten Gesamtdarstellungen von Attraktionen auf Festplätzen. Mehr als 150 Jahre von Florian Dering und mehr als 180 Jahre vor meinem Versuch. In dem Bändchen sind auch putzige Darstellungen von einer Vielzahl von Schaubuden. Ich freu mich wirklich.
unterhaltungswissenschaft
der blog
18. Mai 2012
15. Mai 2012
Populärkulturelles Lexikon: L wie Leben
"Es gibt viele Arten zu sterben. Die Aufgabe aber ist es; herauszufinden wie man lebt."
Nabarin in "Die Fremde in dir", 2007
Nabarin in "Die Fremde in dir", 2007
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7. Mai 2012
Archäologie des Computerspiels - 1992
A-Train (Artdink/Maxis)
Eine Eisenbahnsimulation besonderer Art vertrieb Maxis mit dem von Artdink entwickelten Spiel A-Train. Auch wenn man Maxis gewohnt war, dass sie ihre Simulationen mit den Präfix „Sim“ versahen, ist das Spiel doch eine knackige Systemsimulation. Inspiriert dürfte der Name von Billy Strayhorns Titel „Take the A-Train“ sein. Die Aufgabe des Spielers ist die Entwicklung einer Stadt, auch wenn dies durch die eigentlich Spielaufgabe ein Eisenbahnimperium zu errichten etwa in den Hintergrund rückt. Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine Eisenbahnlinie und muss den Güter- und Personenverkehr entwickeln und koordinieren. Auch wenn der Personenverkehr mehr Geld einbringt ist der Gütertransport eminent wichtig. Nur wenn die entsprechenden Rohstoffe zu den Fabriken transportiert werden wächst die Stadt und damit wiederum das Passagieraufkommen. Damit werden auch die Gründstücke, die an der Bahnlinie liegen wertvoller und der Firmenwert steigt an. Ein guter Parameter für den eigenen Erfolg ist der Aktienkurs und so kann der Spieler auch überproportional an dem eigenen Erfolg partizipieren, wenn er in die eigenen Werte investiert. Dargestellt wird das Spiel aus isometrischer Sicht und es hat etwas Beruhigendes an sich, wenn man sich im Stuhl zurücklehnt und das Geschehen unten auf der virtuellen Erde sozusagen aus göttlicher Perspektive Betrachtet.
Eine Eisenbahnsimulation besonderer Art vertrieb Maxis mit dem von Artdink entwickelten Spiel A-Train. Auch wenn man Maxis gewohnt war, dass sie ihre Simulationen mit den Präfix „Sim“ versahen, ist das Spiel doch eine knackige Systemsimulation. Inspiriert dürfte der Name von Billy Strayhorns Titel „Take the A-Train“ sein. Die Aufgabe des Spielers ist die Entwicklung einer Stadt, auch wenn dies durch die eigentlich Spielaufgabe ein Eisenbahnimperium zu errichten etwa in den Hintergrund rückt. Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine Eisenbahnlinie und muss den Güter- und Personenverkehr entwickeln und koordinieren. Auch wenn der Personenverkehr mehr Geld einbringt ist der Gütertransport eminent wichtig. Nur wenn die entsprechenden Rohstoffe zu den Fabriken transportiert werden wächst die Stadt und damit wiederum das Passagieraufkommen. Damit werden auch die Gründstücke, die an der Bahnlinie liegen wertvoller und der Firmenwert steigt an. Ein guter Parameter für den eigenen Erfolg ist der Aktienkurs und so kann der Spieler auch überproportional an dem eigenen Erfolg partizipieren, wenn er in die eigenen Werte investiert. Dargestellt wird das Spiel aus isometrischer Sicht und es hat etwas Beruhigendes an sich, wenn man sich im Stuhl zurücklehnt und das Geschehen unten auf der virtuellen Erde sozusagen aus göttlicher Perspektive Betrachtet.
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Archäologie des Computerspiels - 1994
Abuse (Crack dot com)
Auf einem außerirdischen Gefängnisplaneten bricht das Virus Abuse aus. Aus unerklärlichen Gründen ist unser Avatar immun gegen diese Seuche. Aber noch ist er nicht in Sicherheit verschiedene Automatische Sicherheitssysteme stehen einer geglückten Flucht im Wege. Aber auch Mutanten, die durch den Virus infiziert wurden machen es dem Spieler schwer einen Ausweg zu finden. Gott sei Dank finden wir einen Schutzanzug und vor allem ein Arsenal an Waffen mit denen wir uns den Weg in dir Freiheit freikämpfen können. Der Levelaufbau ist teilweise recht anspruchvoll, wenngleich die Graphik etwas eintönig ist, da nur irgendwelche Gänge und Tunnels in dem Gefängniskomplex abgebildet werden. Sicherlich ist die Story nicht allzu neu, aber bei einem Actionshooter braucht es auch selten eine wirklich tragfähige Hintergrundgeschichte, da sich die Aufgaben meist doch von selbst erklären. Und in unseren Beispielt heißt dies, schieß dir den Weg frei. Und genau diese elementare Funktion ist bei Abuse völlig innovativ angelegt. Gesteuert wird die Figur in diesem Seitwärtsscroller mittels der Tastatur, gezielt wird aber mit der Maus, was zusammengesetzt eine völlig neue Komplexität in den Handlungsmöglichkeiten ermöglicht. So bewegt sich die Figur beispielsweise vorwärts nach rechts, während sie senkrecht über den Kopf feinde anvisieren kann. Wenn man so will, ist das Spiel ein Hybrid eines scrollenden Actionspiels mit der Funktionalität eines 3D Shooterts.
Auf einem außerirdischen Gefängnisplaneten bricht das Virus Abuse aus. Aus unerklärlichen Gründen ist unser Avatar immun gegen diese Seuche. Aber noch ist er nicht in Sicherheit verschiedene Automatische Sicherheitssysteme stehen einer geglückten Flucht im Wege. Aber auch Mutanten, die durch den Virus infiziert wurden machen es dem Spieler schwer einen Ausweg zu finden. Gott sei Dank finden wir einen Schutzanzug und vor allem ein Arsenal an Waffen mit denen wir uns den Weg in dir Freiheit freikämpfen können. Der Levelaufbau ist teilweise recht anspruchvoll, wenngleich die Graphik etwas eintönig ist, da nur irgendwelche Gänge und Tunnels in dem Gefängniskomplex abgebildet werden. Sicherlich ist die Story nicht allzu neu, aber bei einem Actionshooter braucht es auch selten eine wirklich tragfähige Hintergrundgeschichte, da sich die Aufgaben meist doch von selbst erklären. Und in unseren Beispielt heißt dies, schieß dir den Weg frei. Und genau diese elementare Funktion ist bei Abuse völlig innovativ angelegt. Gesteuert wird die Figur in diesem Seitwärtsscroller mittels der Tastatur, gezielt wird aber mit der Maus, was zusammengesetzt eine völlig neue Komplexität in den Handlungsmöglichkeiten ermöglicht. So bewegt sich die Figur beispielsweise vorwärts nach rechts, während sie senkrecht über den Kopf feinde anvisieren kann. Wenn man so will, ist das Spiel ein Hybrid eines scrollenden Actionspiels mit der Funktionalität eines 3D Shooterts.
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